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Amtshelfer

Der virtuelle Amtshelfer hilft Ihnen bei diversen Behördengängen. Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Informationen zu:

• Meldevorgang (An- und Abmeldung)
• Personalausweis
• Reisepass
• Staatsbürgerschaftsnachweis
• Namensänderung im Staatsbürgerschaftsnachweis
• Strafregister

Meldevorgang (An- und Abmeldung):

Der Meldevorgang bezeichnet jenen Ablauf, der notwendig wird, sobald jemand nach Österreich zieht oder innerhalb Österreichs übersiedelt.

Die An- bzw. Abmeldung ist verpflichtend!

Fristen:
• Anmeldung : innerhalb von drei Tagen nach dem Bezug der Unterkunft o Anmeldung
eines Neugeborenen: innerhalb von drei Tagen nach Verlassen der Geburtsstation
• Abmeldung : innerhalb von drei Tagen vor oder nach dem Auszug
• Meldung bei Namensänderung : innerhalb von drei Monaten nach der Namensänderung
(z.B. Heirat)
zuständige Behörde:
• Gemeindeamt bzw. Magistrat

Die An- bzw. Abmeldung kann
• persönlich,
• durch eine Vertrauensperson (mit den Originaldokumenten des/der Meldepflichtigen
oder beglaubigten Kopien dieser Dokumente) oder
• postalisch (mit den Originaldokumenten des/der Meldepflichtigen oder beglaubigten
Kopien dieser Dokumente) erfolgen. Hinweis: Wer seinen/ihren Hauptwohnsitz neu
anmeldet, kann zusammen mit der Anmeldung auch die Abmeldung von der alten
Unterkunft beziehungsweise auch eine Ummeldung vornehmen.

Zuständig ist dann
• der Meldeservice am neuen Hauptwohnsitz.

mitzubringende Dokumente:
• Meldezettel (download)
• UnterkunftnehmerInnen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen,
benötigen in jedem Fall ein Reisedokument (z.B. Reisepass).
• Geburtsurkunde
• Urkundlicher Nachweis akademischer Grade Hinweis: Der Meldezettel muss bei Hauptmietwohnungen von der Hausverwaltung, bei Untermietwohnungen von
dem/der HauptmieterIn und bei Eigentumswohnungen oder Häusern von
dem/der EigentümerIn unterschrieben werden.


Personalausweis:

Der Antrag auf Ausstellung eines österreichischen Personalausweises - seit 9. Jänner 2002 im Scheckkartenformat - kann bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat beantragt werden.

Achtung: Die Verlängerung eines Personalausweises ist nicht möglich.

Die Gültigkeitsdauer eines Personalausweises beträgt zehn Jahre. Auch ist die nachträgliche Eintragung von Personaldatenänderungen (Namensänderung, akademischer Grad) im Personalausweis nicht möglich.
Es muss ein neuer Personalausweis ausgestellt werden.

Achtung: Die Ausstellung des Personalausweises kann bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen.

mitzubringende Dokumente:
• eventuell alter Personalausweis
• eventuell Reisepass (darf höchstens fünf Jahre abgelaufen sein, muss aber im Inland ausgestellt sein)
• Geburtsurkunde
• Heiratsurkunde
• ein Passbild
• Staatsbürgerschaftsnachweis
• eventuell urkundlicher Nachweis eines akademischen Grades
• Gebühren: EUR 61,50 in bar


Reisepass

Seit dem 16. Juni 2006 können bei den Passbehörden nur mehr die neuen Sicherheitspässe beantragt werden. Seit diesem Zeitpunkt werden nur mehr Reisepässe mit einem Chip und einem gedruckten Foto ausgegeben.

Ausnahme: Nur der Notpass wird noch ohne Chip ausgestellt. Beim Kinderreisepass besteht nun die Wahlmöglichkeit, ob er mit oder ohne Chip ausgestellt werden soll.

Der neue EU-konforme Sicherheitspass wird für eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren ausgestellt, danach muss ein neuer Reisepass augestellt werden - Verlängerungen sind nicht möglich!

zuständige Behörde:

• Bezirkshauptmannschaft ( in Wien: Magistrat)

mitzubringende Dokumente:

• Antragsformular
• eventuell alter Reisepass
• Geburtsurkunde
• eventuell Heiratsurkunde
• zwei gleiche Passbilder
• Staatsbürgerschaftsnachweis
• eventuell urkundlicher Nachweis eines akademischen Grades
• Gebühren:
  • Reisepass: 75,90 Euro
  • Expresspass: 100 Euro
  • Ein-Tages-Expresspass: 220 Euro


der Zustellung bevorzugt behandelt)

Folgende nachträgliche Änderungen sind im (neuen) EU-Reisepass möglich:

• Eintragung eines Kindes
• Eintragung eines akademischen Grades (in Form einer geklebten Vignette)
• besondere Kennzeichen (z.B. sichtbare Narben, körperliche Beeinträchtigungen, Tätowierungen)

Ab dem vollendeten 12. Lebensjahr braucht ein Kind für Auslandsreisen einen eigenen Reisepass. Eine frühere Beantragung ist erforderlich, wenn das Kind alleine oder in Begleitung anderer Personen als den Eltern ins Ausland reisen will.

Begrenzte Gültigkeitsdauer des Reisepasses für Kinder:

• für Kinder ab Geburt bis zwei Jahren: zwei Jahre Gültigkeit
• für Kinder von zwei bis zwölf Jahren: fünf Jahre Gültigkeitg

Ein eigener Reisepass für ein Kind - wie auch die Eintragung im elterlichen Reisepass - kann nur von dem Elternteil beantragt werden, der auch die gesetzliche Vertretung für das Kind hat.
Ein Kind kann entweder bei einem Elternteil oder bei beiden Elternteilen eingetragen werden.

Der Kinderreisepass wir innerhalb von ca. fünf Arbeitstag mit einem RSb Brief an die vom Antragsteller oder der Antragstellerin angegebenen Adresse zugestellt. Es kann auch eine Expresspass für Kinder beantragt werden (wird sowohl in der Produktion als auch in der Zustellung bevorzugt behandelt)

Gebühren:

  • Bis zum beziehungsweise am 2. Geburtstag:
    • Normale Zustellung: gebührenfrei bei Erstausstellung
      wird z.B. wegen Namensänderung ein weiterer Reisepass ausgestellt, ist dieser kostenpflichtig
    • Expresszustellung: 45 Euro
    • Ein-Tages-Expresspass: 165 Euro
  • Nach dem 2. Geburtstag:
    • Normale Zustellung: 30 Euro
    • Expresszustellung: 45 Euro
    • Ein-Tages-Expresspass: 165 Euro
  • Ab dem 12. Geburtstag:
    • Normale Zustellung: 75,90 Euro
    • Expresszustellung: 100 Euro
    • Ein-Tages-Expresspass: 220 Euro

Staatsbürgerschaftsnachweis:

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist die Bestätigung, dass eine bestimmte Person die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt.
Diese Urkunde wird von jener Gemeinde über Antrag ausgestellt, in der der/die Betroffene seinen/ihren Hauptwohnsitz hat.

Staatsbürgerschaft für ein Kind:

Hinweis: Der Antrag für einen Staatsbürgerschaftsnachweis des Neugeborenen ist nur nach einer bereits erfolgten Geburtsanmeldung möglich.
Ein eheliches Kind erwirbt die österreichische Staatsbürgerschaft ab dem Zeitpunkt der Geburt, auch wenn nur ein Elternteil österreichische/r StaatsbürgerIn ist. Dies gilt nur für Kinder, die ab 1. September 1983 geboren sind. Ein uneheliches Kind erwirbt sie, wenn die Mutter österreichische Staatsbürgerin ist.

mitzubringende Dokumente:

• Geburtsurkunde des Kindes
wenn Kind ehelich geboren und Ehe aufrecht:
zusätzlich
• Heiratsurkunde der Eltern
• Staatsbürgerschaftsnachweise jenes Elternteiles, welcher die österreichische
Staatsbürgerschaft besitzt

wenn Kind ehelich geboren und Ehe nicht mehr aufrecht:

zusätzlich

• Staatsbürgerschaftsnachweis des/der AntragstellerIn (InhaberIn des Sorgerechtes)
• wenn vorhanden: Scheidungsurkunde (wegen Bestätigung des Sorgerechtes)
• wenn vorhanden: Sterbeurkunde wenn Kind unehelich geboren: zusätzlich
• Geburtsurkunde der Mutter
• Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter

Hinweis: Im Einzelfall können die Staatsbürgerschaftsbehörden die Vorlage zusätzlicher Dokumente verlangen. zuständige Behörde:

• Gemeindeamt bzw. Magistrat

Namensänderung im Staatsbürgerschaftsnachweis


Die Änderung des Staatsbürgerschaftsnachweises ist nicht verpflichtend , jedoch verlangen Änderungen von anderen Dokumenten (z.B. Reisepass, Personalausweis) einen auf den neuen Namen lautenden Staatsbürgerschaftsnachweis.

Wichtig:

Zuerst Meldezettel auf neuen Namen ändern lassen.

zuständige Behörde:

im Gemeindeamt bzw. Magistrat
mitzubringende Dokumente:

• Meldezettel
• Heiratsurkunde
• Geburtsurkunde
• alter Staatsbürgerschaftsnachweis
• bei behördlicher Namensänderung: zusätzlich Bescheid

Gebühren:
EUR 28,60 plus EUR 12,30 Verwaltungsabgabe in bar
Hinweis: Noch nicht vergebührte Dokumente (z.B. ausländische Geburts- oder Heiratsurkunden), die bei der Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises vorzulegen sind, können in bar vergebührt werden.


Strafregister


Die Strafregisterbescheinigung (früher: Leumunds-, Führungs- oder Sittenzeugnis) gibt Auskunft über die im Strafregister eingetragenen Verurteilungen einer Person bzw. darüber, dass das Strafregister keine solche Verurteilung enthält.

Die Strafregisterbescheinigung darf in den meisten Fällen nicht älter als drei Monate sein.

zuständige Behörde:

in Städten ohne Bundespolizei: der/die BürgermeisterIn
in Städten mit Bundespolizei: die Bundespolizeidirektion

mitzubringende Dokumente:

amtlicher Lichtbildausweis

Gebühren:
EUR 2,10 Verwaltungsabgabe in bar bei der Antragstellung


 

Kontaktdaten

Gemeinde Gattendorf
Hauptplatz 4
A-2474 Gattendorf

Tel: 02142 / 5202
Fax: 02142 / 5202-6
Mail: post@gattendorf.bgld.gv.at
 
Parteienverkehrszeiten:
Mo, Di, Mi, und Do:
07:30 Uhr - 12:00 Uhr

Freitag:
07:30 Uhr - 13:00 Uhr
 
Sprechstunden Bürgermeister:
Nach telefonischer Vereinbarung.

Termine Vizebürgermeister:
Nach telefonischer Vereinbarung.


Untere Hauptstraße 26
2473 Potzneusiedl
Tel.: 02145 / 2283
Fax: 02145 / 2283-4
E-mail: post@potzneusiedl.bgld.gv.at

Amtsstunden:
Di, Do und Fr: 08.00 - 12.00 Uhr
Mo und Mi: 7.30 - 12.00 Uhr im Gemeindeamt Neudorf

Bürgermeisterstunden:
Fr.: 09.00 - 12.00 Uhr





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